Band

Aktuelle Bandbesetzungkho-bild1

  • Andreas Renggli / Piano
  • Marcel Suk / Bass
  • Martin Kissling / Drums

Pressetext „Jazzpresso“

Das Berner Trio „Kaffeehausorchester“ präsentiert auf der neuen CD
„Jazzpresso“ fünf schnörkellose Jazz-Standards und einen
Überraschungstrack. Serviert wird die Scheibe wie ein frischer,
dunkel und vollmundig gebrauter Espresso mit nussiger Note –
Jazzpresso eben.

Die drei Musiker Andreas Renggli (Flügel), Marcel Suk (elektrischer Bass)
und Martin Kissling (Schlagzeug) haben sich am 13. Juli 2015 getroffen,
um die vorliegende CD aufzunehmen. Sie kennen sich von verschiedenen
anderen Bands, in denen sie zusammen spielen, sei es bei „Boris Pilleri’s
Jammin’“ oder in der Motown-Funk-Cover—Band „Soul Bridges“.
Alle drei haben an schweizerischen Musik(jazz)hochschulen studiert und
diplomiert; trotzdem hat es sie mittlerweile eher in Pop-Rock-Funk-
Gefilde verschlagen, was „Jazzpresso“ zu einem erfrischenden,
spielfreudigen Werk dreier Groovemusiker macht.

Im Eröffnungsstück „Don’t Get Around Much Anymore“ von Sir Duke Ellington
spürt man die spontane Energie, die bei den Live-Aufnahmen im Studio
herrschte und sitzt als Zuhörer dort förmlich mit der Band dabei, es
kribbelt und swingt.
Wohingegen die boléro-mässige Latin-Interpretation des Joe Henderson-
Klassikers „Recorda Me“ eher nachdenklich und intim daherkommt.
Als Bonus-Stück auf der CD – wohl aus stilistischen Gründen etwas
ausgelagert aber nicht minder spannend – wird der Hörer mit einem Trip-
Hop-Track von Massive Attack im Piano-Jazztrio-Kleid verwöhnt.
„Teardrop“: Wunderbar, wie der Bass hier die Melodie übernimmt und wie
der Song fliesst, gerade auch im Kontrast zum vorangehenden „All Blues“
von Miles Davis, welches selbstverständlich so wie im Original auch, im
walzeresken 6/8-Takt vorgetragen wird.
Die Band besteht auf dem Papier seit 2004 und hat an die 100 Konzerte
gespielt; was eine lange Zeit und eine grosse Zahl sind im heutigen
schnellen Showbusiness-Geschäft. Doch im Jahr 2013 wurde die Combo um den
bisherigen Schlagzeuger Martin Kissling mit oben erwähnten zwei Musikern
neu formiert.

Alle drei spielen noch in anderen Gruppen und sind schweizweit auf den
Konzertbühnen unterwegs. Andreas zum Beispiel tourt mit Nicole Bernegger,
Marcel mit Fusion Square Garden und Martin mit Anshelle.

Alte Jazz-Standards derart unaufgeregt performt und in moderner
Klangqualität produziert zu geniessen, ist sehr angenehm.

Solisten / Special Guests

Björn Baumgartner, b / Fabian Bürgi, dr / Daniel Durrer, ts / Karina Fernandez, voc / Thomas Gasser, b / Tom Gisler, p / César Gonin, b / Stephan Greminger, voc / Till Grünewald, ts / Jonas Hirschi, g / Michael Hodel, b / Mik Keusen, p / Chris Moore, b / Marco Müller, b / Dirk Oesch, ts / Nick Perrin, g / Alessandro Sabato, p / Christian Spahni, b / Kent Stetler, voc / Nadja Stoller, voc / Marc Stucki, ts / Jacob Suske, b / Lukas Thöni, tp / Benedikt Wieland, b / Daniel Woodtli, tp / Brigitte Wullimann, voc

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